Wednesday 2. December 2020
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Webnews, 05/11/2020

 

Berg-Karabach, EU-Bischöfe rufen zur Intensivierung der multilateralen Friedensbemühungen auf   

 

Die COMECE fordert die Europäische Union auf, sich aktiv für den Frieden in der Region Berg-Karabach einzusetzen und den Gemeinschaften, die vom jüngsten Wiederaufflammen der Gewalt zwischen Armenien und Aserbaidschan betroffen sind, konkrete Hilfe zu leisten.

 

 

Seit Ende September 2020 ist Berg-Karabach wiederholt von erneuten Gewaltwellen heimgesucht worden, die zum Tod vieler Zivilisten und zur Zerstörung von Häusern, grundlegenden Infrastrukturen und Gotteshäusern geführt haben.

 

Die COMECE bringt ihre Besorgnis über die Lage im Südkaukasus zum Ausdruck, welche derzeit durch fragile Waffenstillstände gekennzeichnet ist, die durch bewaffnete Zusammenstöße unterbrochen werden und nicht nur schwere materielle Schäden, sondern auch spirituelles Leid verursachen.

 

In den letzten Wochen hat Papst Franziskus mehrere Appelle an die Konfliktparteien gerichtet, das Vergießen von unschuldigem Blut zu stoppen und mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft aufrichtige Verhandlungen aufzunehmen".

 

Die COMECE schließt sich den Gebeten von Papst Franziskus für einen dauerhaften Frieden in der Region an und begrüßt die von der Europäischen Kommission geleistete humanitäre Hilfe zur Deckung der Bedürfnisse der vom Konflikt betroffenen Zivilbevölkerung. Gleichzeitig fordert die COMECE die EU auf, aktiv zu den von der OSZE geleiteten Verhandlungsbemühungen unter Einbeziehung aller Konfliktparteien und regionalen Akteure beizutragen.

 

In diesem Zusammenhang appelliert P. Manuel Barrios Prieto, Generalsekretär der COMECE, an die EU, den Schutz von Gebetsstätten und die Sicherheit aller lokalen Gemeinschaften zu gewährleisten. Mittel- und langfristig ermutigt die COMECE die EU auch, die integrale menschliche Entwicklung und eine Strategie zur Stärkung der Handlungskompetenz der Menschen - insbesondere der Jugend - auf allen Ebenen des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens in der Region zu fördern.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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