Donnerstag 19. Juli 2018
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Webnews, 14/05/2018

 

COMECE beim Katholikentag

 

Ungefähr zweitausend Menschen nahmen am großen Europapodium mit dem Titel «In Vielfalt uneins» teil, welches von der COMECE gemeinsam mit Renovabis und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) am 11. Mai 2018 in Münster veranstaltet wurde.

 

 

Die Podiumveranstaltung, die im Rahmen des 101. Deutschen Katholikentags stattfand, bot den Teilnehmern mit unterschiedlichem Hintergrund und Fachwissen die Möglichkeit, sich über Wege auszutauschen, die Europäische Union als Friedensprojekt und Werkzeug zur Förderung des Gemeinwohls zu stärken.

 

Zu den Diskussionsteilnehmern zählten Reinhard Kardinal Marx, Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, Sylvie Goulard, französische Publizistin und Politikerin, Ska Keller, MdEP und Vorsitzende der Fraktion der Grünen/EFA, und Irena Lipowicz, ehemalige polnische Ombudsfrau und Juraprofessorin an der «Kardinal Stefan Wyszynski Universität».

 

Während der Diskussion erinnerte Kardinal Marx an die gemeinsamen Werte, auf denen die Europäische Union gebaut wurde – Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte – und betonte dabei besonders die Notwendigkeit, «Europa neu zu denken und neue Gleichgewichte im sozialen Bereich zu finden. Die Euphorie des historischen Jahres 1989 hat nicht zu dem Ergebnis eines gemeinsamen europäischen Projekts aller EU-Mitgliedstaaten heute geführt».

 

Die Teilnehmer der von COMECE mitorganisierten Veranstaltung waren Besucher des Katholikentags, zu dem dieses Jahr mehr als 90.000 Menschen aus ganz Deutschland angereist waren. Auf verschiedenen Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen, die etwa 300 katholische Organisationen zu aktuellen Themen organisiert hatten, tauschten sie Ideen und Meinungen aus. 

 

Bei den Heiligen Messen zur Eröffnung an Christi Himmelfahrt sowie zum Abschluss feierten je etwa 30.000 Besucher ihren Glauben.

 

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