Saturday 7. December 2019
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Webnews, 03/12/2019

 

COMECE-Sozialkommission diskutiert über EU-Initiativen zum gerechten ökologischen Wandel

 

Unter dem Vorsitz von Bischof Antoine Hérouard trafen sich die Mitglieder der COMECE-Sozialkommission am 20.-21. November 2019 in Brüssel. Gemeinsam tauschten sie sich mit EU-Vertretern, Experten und Repräsentanten glaubensbasierter Organisationen über die wichtigsten Herausforderungen der EU in der Gestaltung des gerechten Wandels und der integralen Ökologie aus.

 

 

Am Treffen nahmen Experten teil, die von den EU-Bischofskonferenzen sowie von europäischen katholischen Organisationen delegiert wurden. Sie tauschten sich über den Beitrag der EU zu einer neuen Politik aus, die - mit den Worten von Papst Franziskus –  eine gemeinsame Antwort auf „die Klage der Armen und die Klage der Erde" findet.

 

Die Teilnehmer diskutieren den Vorschlag der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, den European Green Deal. Das Thema stand ebenfalls im Mittelpunkt der diesjährigen Herbstvollversammlung der COMECE-Bischöfe.

 

Auf der Grundlage empirischer Studien und aus der Perspektive der katholischen Soziallehre analysierten die Teilnehmer auch den Zusammenhang zwischen Klimawandel und sozialer Ungleichheit in Europa und ob die notwendige Umstrukturierung Ängste und Unsicherheiten über mögliche Arbeitsplatzverluste und sozialen Abstieg erklären kann. 

 

Im weiteren Verlauf des Treffens fokussierten sich die Mitglieder auf drei EU-Politikbereiche, die für einen gerechten ökologischen Übergang von zentraler Bedeutung sind: 1) die EU-Agrarpolitik und die Entwicklung des ländlichen Raums, 2) die EU-Regionalpolitik und der Strukturwandel der europäischen Industrie- und Kohleregionen, 3) die gerechte Finanzierung der ökologischen Wende.

 

Die Teilnehmer hoben die wichtige Rolle der Kirche als Mediatorin und Förderin des Dialogs in unseren Gesellschaften, der das Fundament für die Gestaltung der ökologischen Wende bildet. Sie betonten die entscheidende Verantwortung der EU, den ökologischen Wandel so zu gestalten, dass er allen zu Gute kommt und ebenso Perspektiven für Personen, Familien und Gemeinschaften bereithält, die in den ländlichen und deindustrialisierten Regionen Europas leben. Alle Bürger sollten somit am technologischen und gesellschaftlichen Wandel teilhaben.

 

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