Saturday 25. September 2021
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Webnews, 24/08/2021

 

COMECE trägt zum Neuen Europäischen Bauhaus der Europäischen Kommission bei

 

Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) hat sich an der Entwurfsphase der Initiative Neues Europäisches Bauhaus der Europäischen Kommission beteiligt und dabei die wertvolle Konvergenz der Enzyklika Laudato Si' und der Arbeit der Kirchen mit den Zielen dieserInitiative hervorgehoben.

 

 

 

Aufbauend auf dem Webinar "Spiritualität, Nachhaltigkeit und Stil", das von der COMECE und dem Päpstlichen Rat für Kultur im April 2021 gemeinsam organisiert wurde, enthält der COMECE-Beitrag die wichtigsten Diskussionspunkte, die aus der oben genannten Online-Veranstaltung hervorgingen, mit besonderem Augenmerk auf die Botschaft von Laudato Si' zur integralen Ökologie und Nachhaltigkeit. 

 

Der Beitrag wurde bei der Europäischen Kommission als Beitrag zur Entwurfsphase des Neuen Europäischen Bauhauses eingereicht. Die EU-Initiative zielt darauf ab, die kulturelle Dimension des europäischen Green Deals zu gestalten und Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion in der Art und Weise, wie Europäer  Lebens- und Stadträume gestalten wollen, zu verbinden. 

 

Das COMECE-Dokument schlägt vor, die historische Bauhaus-Bewegung vom Neuen Europäischen Bauhaus zu unterscheiden und hebt den kraftvollen Beitrag von Laudato Si' zur Initiative der Kommission hervor - die Enzyklika und ihr Fokus auf integrale Ökologie bieten einen interpretativen Schlüssel zum Verständnis von Nachhaltigkeit und Architektur in all ihren Dimensionen. 

 

Der Beitrag enthält zahlreiche Beispiele für die Verbindung von Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion.  Konkret genannte gute Beispiele und architektonische Projekte unterstreichen die Bedeutung der Einbeziehung von Gemeinschaften in die Mitgestaltung gemeinsamer Räume und den Wert traditioneller Materialien in der Architektur. Darüber hinaus hat die COMECE in den letzten Monaten als Teil der Entwurfsphase des Neuen Europäischen Bauhauses mehrere Beispiele für bewährte Praktiken vorgelegt, die innerhalb der EU-Bischofskonferenzen durchgeführt wurden.

 

In dem Beitrag wurde auch betont, dass das Überdenken der spirituellen und sozialen Nutzung von Kirchengebäuden ein wichtiger Schwerpunkt für das Neue Europäische Bauhaus werden könnte. Laut COMECE ist "die Rolle der Kirchen und Religionsgemeinschaften bei der Förderung von Praktiken der Verknüpfung von Nachhaltigkeit, Inklusion und Ästhetik [...] von wesentlicher Bedeutung, da sie positive Praktiken der Gemeinschaftsbildung, der Inklusion, des Willkommens und der Aufwertung bestehender Räume und Umgebungen darstellen und in die Tat umsetzen können." 

 

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