Sunday 21. April 2019
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Webnews, 05/04/2019

 

COMECE zur Integration der Roma: „Mit ihnen arbeiten, nicht für sie“

 

Im Hinblick auf die bevorstehenden EU-Wahlen und anlässlich der "Roma-Woche 2019" ruft die COMECE künftige EU-Staats- und Regierungschefs dazu auf, einen EU-Rahmen für die nationalen Strategien zur Integration der Roma nach 2020 zu verabschieden und das Engagement der EU-Institutionen für eine stärkere Inklusion der Roma zu stärken.

 

 

Der Bericht der Kommission aus dem Jahr 2018 über die Bewertung des EU-Rahmens für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 zeigt Verbesserungen beim Zugang zur Bildung und Gesundheit sowie bei der Bekämpfung der Armut. Er zeigt aber auch einen Mangel an Fortschritten im Wohnungswesen auf und negative Trends bei Beschäftigung und bezüglich des Antiziganismus.

 

Diese Tendenzen wurden durch einen kürzlich veröffentlichten Bericht der EU-Grundrechteagentur (FRA) bestätigt, in dem der anhaltende Antiziganismus als ein transversales Hindernis für die Inklusion der Roma beschrieben wird.

In diesem Zusammenhang weist die COMECE darauf hin, dass der Aufbau eines gegenseitigen Vertrauens zwischen der etablierten Gesellschaft und der Roma der Schlüssel zur Überwindung des Antiziganismus ist.

 

Die EU-Bischöfe betonen die Notwendigkeit eines nicht paternalistischen Ansatzes im Umgang mit der Inklusion der Roma. "Anstatt für sie zu arbeiten, ist es notwendig, mit den Roma-Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und sie in ihrem vollen Engagement zu begleiten", sagte Fr. Poquillon, o.p., Generalsekretär der COMECE.

 

Die COMECE verfolgt und beobachtet aufmerksam die EU-Politik zur Integration der Roma und trägt durch die Europäische Plattform zur Integration der Roma zu deren Entwicklung bei.

 

Photo: Joan Alvado

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