Montag 10. Dezember 2018
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Webnews, 30/08/2018

 

Klimawandel: Die Kirche und ihr Weg zur COP-24

 

Am 12. Dezember 2015, am Ende der 21. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP-21), verabschiedeten 197 Vertragsparteien in Paris das «Pariser Abkommen» (PA).

 

 

Seit die Vereinbarung am 4. November 2016 in Kraft getreten ist, wurde sie bereits von 170 Parteien unterzeichnet. Ihr Hauptziel ist es, den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf zwischen 1,5 / 2 ° C im Jahr 2100 zu halten.

 

Die Aufgabe der Internationalen Gemeinschaft besteht nun darin, die Umsetzung des Abkommens zu überwachen und die von den Vertragsparteien ergriffenen Maßnahmen zu bewerten, damit die Ziele von Paris erreicht werden können. Ein erster Schritt des Abkommens ist die Ausarbeitung mittel- und langfristiger Entwicklungsstrategien für niedrige Treibhausgasemissionen durch die Vertragsparteien entsprechend den jeweiligen nationalen Gegebenheiten (Artikel 4 §19 VE).

 

Technologische Vorstellungskraft und Entwicklung sind unabdingbar, um diese Ziele zu erreichen, und dennoch werden sie nicht ausreichen, wenn sie nicht von einem Sinneswandel und dem Verständnis für die (politische) Dringlichkeit begleitet werden. Alte Verhaltensmuster zu ändern ist ein langwieriger Prozess, der möglicherweise die Lebensdauer einer Generation benötigt. Die Teilnehmer der COP-24 in Katowice müssen allerdings den Schritt setzen von «Verpflichtungszusagen» zu Vorschlägen für konkrete Maßnahmen und der Selbstverpflichtung, diese auch umzusetzen.

 

Anlässlich des 3. Jahrestages von «Laudato Si» ermutigte Papst Franziskus die Teilnehmer einer Konferenz in Rom zu diesen Thema, sich für den notwendigen Wandel stark zu machen und - als Anfang und gutes Beispiel - mit sich selbst zu beginnen: «Sei die Veränderung, die du sehen willst».

 

Der Papst drückte seine «Hoffnung aus, dass der Sorge um den Zustand unseres gemeinsamen Hauses systematische und konzertierte Bemühungen um eine integrale Ökologie folgen werden». Denn «die Auswirkungen des gegenwärtigen Ungleichgewichts können nur durch unser entschlossenes Handeln hier und jetzt vermindert werden».

«Es kann keine aufrichtige und dauerhafte Lösung für die Herausforderung der ökologischen Krise und des Klimawandels geben, es sei denn, die Antwort ist konzertiert und kollektiv, es sei denn, die Verantwortung ist geteilt und rechenschaftspflichtig, und wir geben der Solidarität und einer dienenden Haltung Priorität», fügte der Papst hinzu.

 

Gemeinsam mit den regionalen Bischofskonferenzen und anderen katholischen Organisationen, die sich den Herausforderungen des Klimawandels verschrieben haben, beobachtet die COMECE die weiteren Schritte auf dem Weg zur COP-24 und arbeitet an Vorschlägen, wie mit den Herausforderungen des Klimawandels umzugehen ist.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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