Tuesday 17. September 2019
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Webnews, 13/06/2019

 

Vereinbarkeitsrichtlinie: ein wichtiger Baustein für eine familienorientierte Politik


COMECE begrüßt die Einigung in den Verhandlungen der EU-Vereinbarkeitsrichtlinie und sieht in den neuen Regeln eine Stärkung der Familien in Europa. Das Abkommen, über das sich die EU-Institutionen nach dreijährigen Verhandlungen bereits im Januar informell geeinigt hatten, sieht unter anderem neue EU-weite Mindestvorschriften für Vaterschafts- und Pflegezeiten vor.

 

 

 

Angesichts der sich rasch ändernden Arbeitswelt und der alternden Gesellschaft ist die Einführung von europaweiten Mindeststandards für Pflege- und Vaterschaftszeiten - laut COMECE-Generalsekretär fr. Olivier Poquillon, o.p - ein wichtiger Schritt hin zu einer Gesellschaft, die wieder den Menschen in den Mittelpunkt setzt.

 

Die neuen Regeln werden Eltern in ganz Europa in ihrer doppelten Herausforderung helfen, die Verantwortungen des beruflichen und familiären Lebens wieder besser zu vereinbaren.

 

Es ist das erste Mal, dass das EU-Recht die nicht-bezahlte  und oft wenig sichtbare Arbeit von EU-Bürgern - hauptsächlich Frauen - anerkennt, die durch ihre Betreuung der pflegebedürftigen und älteren Familienmitglieder einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

 

„Dies ist eine gute Nachricht für Familien in Europa, und wir ermutigen die EU-Mitgliedstaaten, diese neuen Regeln durch nationale Rechtssetzung schnellstmöglich umzusetzen", erklärte der Generalsekretär der COMECE.

 

Im November 2018 veröffentlichte die COMECE-Sozialkommission ihre Reflexion zur Zukunft der Arbeit, die 17 Empfehlungen für eine menschenwürdige, nachhaltige und mitbestimmte Arbeitswelt an die EU richtet und sich unter anderem für die Anerkennung der Pflegezeiten und den Sonntagsschutz einsetzt.

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Alessandro Di Maio

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