Dienstag 16. Oktober 2018
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Webnews, 30/07/2018

 

Eine globale Verantwortung zum Schutz des menschlichen Lebens?

 

Die COMECE nahm an dem von der Päpstlichen Akademie für das Leben im Rahmen der Jahresversammlung am 25. und 26. Juni 2018 im Vatikan organisierten Workshop "Gleicher Beginn, aber dann - eine globale Verantwortung" teil.

 

 

Auf den theologischen Grundlagen einer Analyse der Entwicklungen aus den Enzykliken "Evangelium Vitae" und "Laudato Si" diskutierten Teilnehmer aus aller Welt die Vielfalt der globalen Herausforderungen für die bioethischen Anforderungen,um  das menschliche Leben vor und nach der Geburt zu schützen.

 

Papst Franziskus besuchte die Jahrsversammlung der päpstlichen Akademie   und hielt eine Rede, in der er feststellte, dass die globale Vision der Bioethik, die aus der christlichen Vision hervorgegangen ist, sich stärker aus der Komplizenschaft mit der "schmutzigen Arbeit des Todes" befreien muss, da diese ihre Kraft aus der Sünde schöpft.

 

"Diese Bioethik wird nicht mit einer Betrachtung von Krankheit und Tod beginnen, sondern muss ein Verständnis für den Sinn des Lebens und den Wert des Individuums erlangen", sagte der Papst. Vielmehr müsse mit einem tiefen Glauben an die unwiderrufliche Würde des Menschen, als einer von Gott geliebten Person, begonnen werden- die Würde jedes Menschen, in jeder Phase müsse bedacht werden, wenn er jene Formen von Liebe und Fürsorge sucht, die sich um die Verletzlichkeit und Gebrechlichkeit jedes einzelnen kümmert".

 

Während der Veranstaltung hat die COMECE-Beraterin  für Ethik zusammen mit anderen Teilnehmern das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Entwicklung eines interdisziplinären Ansatzes geschärft und deutlich gemacht, die Klarheit der katholischen Soziallehre auf die politische und soziale Ebene moderner Gesellschaften zu übertragen.

 

Zum Thema Ethik wird die COMECE demnächst eine Reflektion zum Thema "Robotisierung des Lebens" veröffentlichen, um die komplexen ethischen Fragen zu beantworten, die durch die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf unsere Gesellschaften aufgeworfen werden.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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