Sunday 21. April 2019
Aktuelle Pressemeldungen
Webnews, 07/02/2018

 

Erneuerte EU-AKP-Partnerschaft: Wie kann Entwicklung durch Investitionen gefördert werden?

 

Am 4. Februar 2019 veranstaltete die COMECE im Rahmen der laufenden Verhandlungen über die neue Partnerschaft zwischen der EU und den AKP-Staaten ein Dialogtreffen zwischen glaubensbasierten Akteuren und politischen Entscheidungsträgern.

 

 

Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments sowie glaubensbasierte Akteure, darunter Unternehmer und Vertreter der Jugend, diskutierten darüber, wie Entscheidungsträger in der EU und in den Ländern in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP-Staaten) den Bedürfnissen der Menschen durch fairen Handel und nachhaltige Investitionspraktiken besser gerecht werden könnten.

 

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Konferenz der Europäischen Kirchen, der Bahá'í International Community und dem Quäker-Rat für europäische Angelegenheiten im Hinblick auf die Erneuerung des Cotonou-Abkommens im Jahr 2020 und die laufenden Verhandlungen organisiert.

 

Die COMECE ermutigte Bemühungen, sich von einer bloßen Geber-Empfänger-Beziehung abzuwenden und auf eine faire, umfassende und verantwortungsvolle Partnerschaft zwischen der EU und den AKP-Staaten hinzuarbeiten.

 

Zudem hat die COMECE betont, dass eine solche Partnerschaft die Verwendung des Kapitals zu Nutzen der Menschen ermöglichen solle, insbesondere durch die Stärkung der Rolle der Jugend, der Frauen und der Familien in ihren lokalen Gemeinschaften. Dem Aufbau lokaler Kapazitäten durch Bildung und Ausbildung komme bei der Entwicklung eines fairen und gerechten Geschäftsumfelds eine Schlüsselrolle zu.

 

Neben der Förderung integrativer Wirtschaftsprozesse auf der Grundlage von Produktion anstelle von Ausbeutung, hob die COMECE hervor, dass die jeweiligen EU-Mechanismen, die die Beteiligung des Privatsektors an Entwicklungsprozessen unterstützen, einen wirksamen Marktzugang und die Einhaltung der Rechtsvorschriften durch alle Beteiligten sicherstellen müssen.

 

Bei dem Treffen wurde auch betont, wie wichtig es sei, einen transversalen Ansatz in den neuen EU-AKP-Partnerschaftsrahmen zu integrieren, indem verschiedenen Akteuren - einschließlich der Zivilgesellschaft und der Religionsgemeinschaften - aktive Teilnahme an allen Phasen der Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse ermöglicht wird.

 

Medien

Fotos von der Veranstaltung

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

Communications Officer E-mail Kontakt Tel.: +32 2 235 05 15
Contact us
19, Square de Meeûs
B-1050 Bruxelles
T + 32(0)2 235 05 10
Display:
http://www.comece.eu/