Mittwoch 19. September 2018
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Webnews, 16/05/2018

 

EU-AKP-Partnerschaft - COMECE bringt religiöse Akteure und politische Entscheidungsträger zusammen

 

Im Vorfeld der bevorstehenden Verhandlungen über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der EU und den AKP-Staaten veranstaltete COMECE eine Dialogveranstaltung zwischen religiösen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern.

 

 

Vertreter  des Europäischen Auswärtigen Dienstes, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments sowie Repräsentanten glaubensbasierter Organisationen, die in diesem Bereich aktiv sind, erörterten Wege zur Gestaltung der künftigen Beziehungen zwischen der EU und den Staaten in Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP).

 

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Konferenz Europäischer Kirchen, der Bahá'í International Community und dem Quaker Council for European Affairs organisiert und richtete ihren Blick auf die Erneuerung des Cotonou-Abkommens im Jahr 2020 und des bevorstehenden Beginns der Verhandlungen.

 

Anstelle einer bloßen Geber-Empfänger-Beziehung unterstützt die COMECE die Bemühungen um eine gerechte, umfassende und verantwortungsvolle Partnerschaft auf der Grundlage gemeinsamer Prinzipien und Interessen. Jedoch sollten die Besonderheiten aller Beteiligten berücksichtigt werden.

 

Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit, einen Multi-Stakeholder-Ansatz besser in den Rahmen der EU-AKP-Beziehungen einzubinden, indem verschiedenen Akteuren – einschließlich der Zivilgesellschaft und der Religionsgemeinschaften – ermöglicht wird, sich aktiv am gesamten Entscheidungsprozess zu beteiligen.

 

Mit Blick auf die integrale Entwicklung des Menschen und den nachhaltigen Frieden schlägt COMECE vor, die EU-AKP-Partnerschaft auf die soziale, wirtschaftliche und politische Stärkung junger Menschen, Familien und Gemeinschaften auszurichten.

 

Kirchen und religiöse Gemeinschaften fördern seit langem eine menschenzentrierte Entwicklung. Ihre lokale Arbeit in Bereichen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Dienstleistungen sollten – wie mehrere Teilnehmer betonten – auch innerhalb des künftigen EU-AKP-Kooperationsrahmens anerkannt und angemessen unterstützt werden - unter anderem durch einen diskriminierungsfreien Zugang zu entsprechenden EU-Finanzierungsinstrumenten.

 

Media

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