Monday 1. March 2021
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Pressemitteilung, 23/02/2021

 

EU-Grundprinzipien fordern Impfstoff-Gerechtigkeit

 

Die Kommission der Bischofskonferenzen in der Europäischen Union (COMECE) und Caritas Europa fordern die EU-Institutionen auf, den Zugang zu Impfstoffen für alle zu gewährleisten und eine "weitreichende Impfung nicht nur für Europas eigene Sicherheit und Schutz, sondern auch für die globale öffentliche Gesundheit als öffentliches Gut" zu fördern.

 

 

COMECE und Caritas Europa lobten das Handeln der EU-Mitgliedstaaten, wirtschaftliche Ressourcen zu mobilisieren, um die wissenschaftliche Gemeinschaft bei der Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen zu unterstützen – all dies unter der Führung der EU-Institutionen auch bereits im zweiten Jahr der COVID-19 Pandemie.

 

Die Europäische Union wird nun aufgefordert, ihre Impfstrategie  schnell im Detail zu verbessern und Massenimpfkampagnen "nicht nur für die eigene Sicherheit und den Schutz Europas, sondern auch für [...] die Menschen in ärmeren Ländern" durchzuführen.

 

COMECE und Caritas Europa begrüßen die globale COVAX-Fazilität, die den gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen auch in wirtschaftlich schwächeren Regionen sicherstellen soll. Die katholische Kirche in der EU betont die entscheidende Rolle, die die Europäische Union spielen sollte, um die moralische Dringlichkeit zu unterstreichen, Impfstoffe für alle verfügbar und erschwinglich zu machen, gemäß den Prinzipien der Solidarität, sozialen Gerechtigkeit und Inklusivität, auf denen die Europäische Union aufgebaut ist.

 

Während verschiedene Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie nun zur Verfügung stehen, "müssen organisatorische und logistische Fähigkeiten - so heißt es in der Erklärung - entwickelt werden, um die Nachfrage nach Massenimpfungen zu befriedigen", und der neue HERA-Inkubator-Mechanismus sollte Engpässe in der Impfstoffproduktion identifizieren und beseitigen und die Impfstoffproduktion anpassen, um auf  neue Virusvarianten reagieren zu können.

 

In diesem historischen Moment sind die EU-Institutionen aufgerufen, "die verheerenden Auswirkungen der Krise in Form von Ängsten, aufkommenden sozialen Ungleichheiten und der Verarmung großer Teile der Weltbevölkerung auszugleichen" sowie "ihre Mitgliedsstaaten bei der Förderung von Masseninformations- und Advocacy-Kampagnen zu unterstützen, um Ängste vor Impfungen und Fehlinformationen zu überwinden".

 

Download

Gemeinsame Erklärung von COMECE und Caritas Europa


 

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