Sunday 23. February 2020
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Webnews, 13/02/2020

 

Katholische NGOs und COMECE zu  Menschenrechtsverletzungen in einer globalisierten Wirtschaft

 

Im Zusammenhang des Dialoges zur Reflexion zur Zukunft der Arbeit veranstaltete die COMECE am 27. und 28. Januar 2020 ein zweitägiges Seminar mit dem Netzwerk der katholisch-inspirierte Organisationen, um auf die Verantwortung der EU zu besseren Arbeitsbedingungen in der globalen Wertschöpfungskette aufmerksam zu machen.

 

 

 

Die Veranstaltung bildete den Abschluss einer Kooperation, in denen katholische Basisorganisationen und internationale Netzwerke der christlich-sozialen Bewegung verstärkt zu Menschenrechtsverletzungen in der globalisierten Wirtschaft zusammengearbeitet haben.

 

Die Organisationen, die auf internationaler und EU-Ebene aktiv sind, haben diese Erfahrungen ebenfalls in in die im November 2018 veröffentlichten COMECE-Reflexion zur Zukunft der Arbeit einfließen lassen. Gemeinsam mit den Partnern fordert die COMECE in diesem Grundlagendokument die EU auf, „eine konstruktive Rolle in den laufenden Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten  zu spielen".

 

Diese Anliegen brachte die COMECE und die Vertreter des Netzwerks der katholisch-inspirierten Organisationen beim Dialogtreffen mit  Repräsentanten der EU-Kommission, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) vor. Sie unterstrichen die Bedeutung der Förderung eines internationalen Rechtsrahmens, der die Würde und Rechte von Arbeitnehmern, Familien und Gemeinschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette schützt. Dies schließt auch und im Besonderen die Wahrung guter Arbeitsbedingungen in den neuen Arbeitsformen und in der Online-Plattform-Wirtschaft ein.

 

Im Zusammenhang mit der laufenden Revision des EU-Aktionsplans für Menschenrechte und Demokratieforderte die COMECE-Vollversammlung die EU auf, ehrgeizige Schritte zu unternehmen, um die politische Kohärenz zwischen ihrer Handels- und Entwicklungs-, Klimapolitik im Einklang mit den UN-Zielen der nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten. Insbesondere hoben sie hervor, dass die EU  verbindliche und wirksame Menschenrechtsvorschriften für europäische transnationale Unternehmen verabschieden sollte, um die Einhaltung rechtlicher, sozialer und Umweltstandards entlang der gesamten Lieferkette zu gewährleisten.

 

Die COMECE wird die Initiative des Netzwerkes der katholisch-inspirierten Organisationen auch weiterhin unterstützen und ihren Austausch mit den EU-Institutionen fördern.

 

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