Dienstag 16. Oktober 2018
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Webnews, 09/10/2018

 

Migration, Ursachenbekämpfung  und Schutz der Migranten

 

Während der internationalen Konferenz "Religionsfreiheit und Entwicklungszusammenarbeit zur Reduzierung der Migrationsursachen" am 17. September 2018 betonte COMECE das grundlegende Recht jeder menschlichen Person, in seinem Heimatland in Würde zu leben, ohne gezwungen zu sein, umzuziehen.

 

 

Die Teilnehmer diskutierten Wege zur Ursachenbekämpfung von Migration durch die Europäische Entwicklungszusammenarbeit, die, so betonte COMECE, "weder auf ideologischen Ansätzen basieren, noch Völker und Länder instrumentalisieren, sondern Menschen in allen ihren Aspekten, einschließlich des spirituellen und moralischen Wohlergehens, zugute kommen sollte".

 

COMECE unterstrich auch die Bedeutung eines besseren Zugangs zur Bildung, um die ganzheitliche menschliche Entwicklung von Personen, Familien und Völkern in ihren Heimatländern zu fördern.

 

Artikel 13.2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erkennt das Recht jedes Menschen an ein Land zu verlassen, einschließlich seines eigenen. Wie Papst Franziskus in seiner letzten Botschaft zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge mitteilte, sollten Menschen, wenn sie auswandern, entsprechend der Kapazität der Aufnahmegesellschaft auf verantwortungsvolle Weise begrüßt, geschützt, gefördert und integriert werden.

 

Diese Botschaft wurde von der COMECE während des Seminars "Drei Jahre nach den Migrations- und Sicherheitsagenden - Wo steht der öffentliche Sektor?" zusammen mit dem Grundsatz vermittelt, dass Sicherheit darauf abzielen sollte, Personen, Familien und Gemeinschaften einschließlich Migranten und Flüchtlinge zu schützen.

 

COMECE bekräftigte auch, dass das Asylrecht internationalen Schutz im Falle religiöser Verfolgung gewährt, wie dies kürzlich auf einer gemeinsamen COMECE-KEK-Tagung zur religiösen Konversion in Asylverfahren erörtert wurde. Aktuelle Entwicklungen der Migration werden auf der Tagesordnung der nächsten COMECE-Arbeitsgruppe Migration und Asyl am 22. November 2018 stehen.

 

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