Monday 18. November 2019
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Webnews, 09/04/2019

 

Militärbischöfe im Dialog mit der EU über menschliche Sicherheit

 

Im Kontext der wachsenden Aufmerksamkeit für die Sicherheitsbedenken der europäischen Bürger organisierte die COMECE am Montag, 8. April 2019, ein erstes Treffen zwischen Militärbischöfen aus Ländern der Europäischen Union und den Militärbeamten der EU, um die Zusammenarbeit auf dem Weg zu einer gemeinsamen strategischen Kultur in Europa zu verbessern.

 

 

Das Treffen ermöglichte den Teilnehmern einen Austausch über ihre jeweiligen militärischen Gegebenheiten und über die Antwort der EU auf die aktuellen geopolitischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen.  Im Lichte eines Vertrauensverlusts in multilaterale Mechanismen und einer Ausweitung des Konfliktumfelds, begleitet von einer Allgegenwart digitaler Technologien, ermutigten die Vertreter der Kirche die EU, ihre Politik strategisch auf langfristige menschliche Sicherheit und nachhaltigen Frieden auszurichten.

 

Im Dialog mit General Claudio Graziano, dem Vorsitzenden des EU-Militärausschusses, betonten die EU-Militärbischöfe, dass ein integrierter Ansatz verfolgt werden muss, indem militärische Maßnahmen besser mit zivilen Friedensinstrumenten zur Förderung der menschlichen, sozioökonomischen und ökologischen Entwicklung verknüpft werden. Als weltweite Netzwerke, die tief in der lokalen Realität verwurzelt sind, können religiöse Akteure einen wichtigen Beitrag in diesem Zusammenhang leisten.   Die Veranstaltung beinhaltete einen Besuch beim EU-Militärstab, wo die Bischöfe von Generalmajor Giovanni Manione empfangen wurden, um sich über militärische Mission und Operationen der EU auszutauschen.

 

Nach dem Verständnis der Kirche ist Sicherheit von wesentlicher Bedeutung, da sie die Würde des Menschen schützt. Wahre Sicherheit kann nur im dauerhaften Frieden bestehen. Wie das COMECE-Reflexionspapier „Wessen Sicherheit? Wessen Verteidigung?” hervorhebt, “wenn nicht die Sicherheit von Personen, Familien und Gemeinschaften - einschließlich der Achtung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit - im Mittelpunkt stehen, können lediglich technische Sicherheitsmaßnahmen sogar zu einem neuen Konflikt führen"

 

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