Montag 10. Dezember 2018
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Webnews, 20/11/2018

 

COMECE: "Religionsfreiheit ist ein Eckpfeiler der Menschenrechte"

 

Die COMECE hat bei einem Treffen im EU-Parlament am 5. November das Grundrecht auf Religionsfreiheit bekräftigt und das Problem des religiösen „Analphabetismus“ sowie die Notwendigkeit hervorgehoben, den EU-Mechanismus für deren Schutz zu stärken.

 

 

 

Bei der Veranstaltung, die vom Europaabgeordneten Andrzej Grzyb (EVP) organisiert wurde, kamen Mairead McGuinness, Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Ján Figeľ, EU-Sonderbeauftragter für die Förderung von Religions- und Weltanschauungsfreiheit außerhalb der EU, sowie Vertreter von Kirchen, religiösen und nichtkonfessionellen Organisationen zusammen.

 

Die COMECE hob die unterschiedlichen Dimensionen des Rechts auf Religionsfreiheit und ihre Bedeutung als Eckpfeiler der Menschenrechte hervor. Zudem forderte sie die Politik und die Zivilgesellschaft auf, religiösen „Analphabetismus“ zu bekämpfen, welcher negative Vorurteile und Stereotypen gegen Gläubige und Religion fördert.

 

Die COMECE brachte die besondere Verantwortung der Medienakteure (Artikel 10 EMRK) zum Ausdruck, damit sie gemäß den Grundsätzen des verantwortungsbewussten Journalismus handeln und einen positiven und respektvollen Beitrag zu öffentlichen Debatten über Religion leisten.

 

Journalisten – so sagt Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Weltkommunikationstag - haben die Verantwortung, die Wahrheit zu kommunizieren, [denn] in der Treue zur Logik Gottes wird Kommunikation zum Raum, in dem die eigene Verantwortung für die Wahrheitssuche und den Aufbau des Guten zum Ausdruck kommt.“

 

Die COMECE hält den Vorschlag für positiv, dass der EU-Sonderbeauftragte für die Förderung von Religions- und Weltanschauungsfreiheit außerhalb der EU dem Vizepräsidenten der Kommission / dem Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik unterstellt werden soll.

 

Die COMECE schlägt außerdem vor, die Kompetenzen des EU-Sonderbeauftragten mit einem starken, unabhängigen und flexiblen Mandat neu zu formulieren, um die Sichtbarkeit und Wirksamkeit der EU-Politik zur Förderung der Religionsfreiheit außerhalb der EU zu erhöhen.

 

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