Freitag 19. Dezember 2014
Gleichheit und Nicht-Diskriminierung

Inhalt:

EU-Kompetenz

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Der rechtliche Rahmen der Europäischen Union in Bezug auf die Abschaffung der Diskriminierung findet seine Grundlage in Artikel 19 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), welcher den Rat dazu legitimiert, Maßnahmen zur Bekämpfung der Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts, der Rasse oder der ethischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu ergreifen.

Die Vision der Kirche

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Die Katholische Kirche lehrt zwei prinzipielle Grundsätze im Hinblick auf Fragen der Gleichheit, Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung: während Individuen unterschiedlich sind und diese Unterschiedlichkeit auch gut ist, gibt es eine natürliche Gleichheit der Individuen, da ihnen nämlich als Personen dieselbe Würde, die ihre Begründung in der Gottesebenbildlichkeit findet, zukommt.

Beitrag der COMECE

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Die Katholische Kirche hat ein außerordentliches Interesse an Fragen der Gleichheit, Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung. Aufgrund ihrer überaus langen Erfahrung hat sie einen Beitrag zur Entwicklung einer Gesetzgebung, die eine gerechte und faire Behandlung unter den Menschen fördert, zu leisten. Ausgehend von ihrer Soziallehre möchte sich die Kirche mit den EU-Institutionen darin engagieren, den Prozess einer EU-Nicht-Diskriminierungs-Gesetzgebung  durch die Entwicklung eines konzeptionell gut fundierten rechtlichen Denkansatzes anzureichern und zu unterstützen. Um dabei mitzuwirken, hat COMECE ein Arbeitsdokument mit dem Titel „Developing fair non-discrimination EU legislation” erstellt, das zu der anhaltenden Debatte beitragen soll.

 

2009 hat das Sekretariat ein Expertentreffen organisiert, das sich mit dem Nicht-Diskriminierungsgrundsatz im Kontext der EU-Gesetzgebung und –Politik auseinandersetzte. Das wesentliche Ziel dieses Treffens war es, über den Grundsatz der Nicht-Diskriminierung in der EU-Gesetzgebung zu reflektieren und die Früchte und Herausforderungen der einschlägigen Gesetzgebung zu identifizieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Hervorhebung des Einsatzes der Kirche für den Schutz der Menschenwürde.

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