Montag 20. Oktober 2014
Nachhaltige Entwicklung

Inhalt:

Das Sekretariat der COMECE unterstützt im Rahmen seines umweltpolitischen Dialogs mit den EU Institutionen durch Publikationen, Veranstaltungen und die Teilnahme an öffentlichen Anhörungen eine ambitionierte EU-Klimapolitik. Dabei tritt es dafür ein, dass die europäischen Entscheidungsträger vor allem das Wohl der zukünftigen Generationen und der Menschen in den Entwicklungsländern in den Blick nehmen, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders hart getroffen werden, obwohl sie keine Verantwortung für die bisherige Erderwärmung tragen. Darüber hinaus setzt sich das Sekretariat der COMECE für die Förderung nachhaltigen Konsums und umweltfreundlicher Lebensstile ein, die von freiwilligem Maßhalten und einer Besinnung auf die eigentlichen, nicht-materiellen Werte des Lebens geprägt sind.


EU Kompetenz

unknownDie europäische Umweltpolitik beruht auf den Artikeln 174 bis 176 des EG-Vertrags (Artikel 191 bis 193 des künftigen Vertrags über die Arbeitsweise der EU). Harmonisierende Rechtsakte werden in aller Regel gemeinsam vom Ministerrat und dem Europäischen Parlament im Mitentscheidungsverfahren erlassen. Überdies müssen gemäß Artikel 6 EG-Vertrag (Artikel 11 AEUV) die Erfordernisse des Umweltschutzes auch bei der Festlegung und Durchführung der anderen Gemeinschaftspolitiken einbezogen werden. Im neuen Vertrag über die Arbeitsweise der EU wird der Kampf gegen den Klimawandel in Artikel 191 Absatz 1 erstmals als besonderes Ziel der europäischen Umweltpolitik erwähnt.

Die Vision der Kirche

unknownDie katholische Kirche hat eine Verantwortung für die Schöpfung und muss diese Verantwortung auch öffentlich geltend machen", heißt es in der jüngsten Sozialenzyklika Caritas in Veritate von Papst Benedikt XVI. Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde sind ein fester Bestandteil der katholischen Soziallehre.

Beitrag der COMECE

unknownMit dem Ziel, einen fundierten Diskussionsbeitrag zum Klimaschutz zu leisten, setzten die Bischöfe der COMECE im November 2007 eine Arbeitsgruppe zum Klimawandel ein, der zehn europäische Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft - darunter zahlreiche Klimaexperten von internationalem Renommee - angehörten. Geleitet wurde die Arbeitsgruppe vom ehemaligen österreichischen EU-Kommissar Franz Fischler. Im Oktober 2008 veröffentlichte die Arbeitsgruppe ihren Abschlussbericht „Eine christliche Sicht auf den Klimawandel - Auswirkungen auf Lebensstile und auf die EU-Politik".

News: Erklärung von Kardinal Marx zu Rio+20

20. Juni 2012

unknownZwanzig Jahre nach dem ersten „Earth Summit“ in Rio de Janeiro 1992 treffen einander die Staats- und Regierungschefs im Juni 2012 wiederum in Rio zur Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (UNCSD). Mit diesem Treffen verbinden zahllose Menschen die Erwartung, dass konkrete Maßnahmen auf dem Weg zu einer gerechteren und nachhaltigeren Entwicklung gebracht werden. In einer Welt, in der Millionen von Menschen keinen Zugang zu ausreichender Nahrung, sauberem Wasser, Energie, Gesundheitsvorsorge und Bildung haben, und die von Klimaveränderungen durch die Erwärmung der Erdatmosphäre bedroht ist, sind diese Schritte notwendiger und drängender denn je.

Zusatzinhalt:

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