Es ist an der Zeit, dass die Europäische Union ihre Verantwortung gegenüber Afrika wahrnimmt, so die Ansicht von drei internationalen katholischen Organisationen.
Die afrikanische Gesellschaft braucht Hilfe in ihrem Kampf gegen die Bedrohungen des wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und moralischen Zusammenbruchs. Wie Peter Lwaminda erläutert, bemüht sich die Kirche in Afrika durch die Bereitstellung von materieller Hilfe und durch die Erziehung einer neuen Generation von verantwortungsvollen Führern, die Rolle des guten Samariters zu spielen
Erzbischof Diarmuid Martin: An der Entwicklung teilnehmen
Diarmuid Martin vertritt den Standpunkt, dass die Abhängigkeitsstruktur zwischen Reich und Arm durch eine echte Partnerschaft zwischen Nord und Süd ersetzt werden sollte.
EU-Handelskommissar Pascal Lamy ist der Ansicht, dass der Schlüssel zur Entwicklung der afrikanischen Länder darin liegt, sie dazu zu befähigen, ihre Wirtschaften für den Handel - zunächst mit ihren Nachbarn und dann mit der restlichen Welt zu öffnen.
Die EU wird erzwungene Migration innerhalb Afrikas nicht dadurch verhindern, dass sie sich lediglich auf das Problem der illegalen Einwanderung nach Europa konzentriert.