Thursday 28. October 2021
2005
COMECE Press 10.11.2005

 

Die Botschaft des 2. Vatikanischen Konzils für das heutige Europa in der Krise

 

Das vierzigjährige Jubiläum des 2. Vatikanischen Konzils und die Lehren, welche die Kirche in Europa zur Bewältigung der gegenwärtigen Krise der Europäischen Union daraus ziehen kann, stellen die Hauptthemen der Herbstvollversammlung dar, zu der die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) vom 16. bis zum 18 November 2005 in Brüssel zusammen kommt.

 

Die Bischöfe werden sich mit der Bedeutung des 2. Vatikanischen Konzils für die europäische Gesellschaft heute beschäftigen, wenn sie die neue Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission “Plan D”, die Notwendigkeit einer aktiven Bürgerschaft und die Rolle der Kirche für die Zeit der Reflexion in der EU diskutieren.

 

Während der Vollversammlung werden die Bischöfe über die Entwürfe zweier Erklärungen beraten. Die eine Erklärung befasst sich mit den gegenwärtigen demographischen Herausforderungen in Europa, die andere mit den ethischen Implikationen der EU-Forschungspolitik und -förderung.

 

Frater André Gouzes OP von der Abtei Sylvanès in Frankreich, Leiter des Chores, der die Europäische Wallfahrt nach Santiago de Compostela begleitet hat, welche die COMECE anlässlich der EU-Erweiterung im April 2004 organisiert hat, wird in Mechelen eine CD mit der Musik der Liturgie und den Hymne aufnehmen, die er eigens für die Wallfahrt nach Santiago komponiert hatte. Der Chor wird die in Santiago de Compostela gefeierte Vesper für die Bischöfe am Donnerstagabend um 18.15 Uhr in der Kirche St. Katharina in Mechelen singen.

 

Folgende Gäste werden zu den Bischöfen sprechen:

 

  • Pater Henri Madelin, S.J., Mitglied des Catholic Information Office and Initiatives for Europe (OCIPE) und früherer Chefredakteur der Zeitschrift ‘ETVDES’;
  • Rolf Annerberg, Kabinettschef von Margot Wallström, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, verantwortlich für institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie;
  • Philippe Herzog, Vorsitzender von ‘Confrontations Europe’, früheres Mitglied des Europäischen Parlaments und Universitätsprofessor; 

Journalisten sind insbesondere eingeladen zu einer

 

PRESSEKONFERENZ

am Freitag, den 18. November 2005, um 14 Uhr

im Hôtel Eurovillage, 80 Boulevard Charlemagne, 1000 Brüssel

 

Bischof Em. Josef HOMEYER, Hildesheim (Deutschland), Präsident der COMECE,

Bischof Adrianus van LUYN, Rotterdam (Niederlande), Vizepräsident, und

Erzbischof Hippolyte SIMON, Clermont (Frankreich), Vizepräsident.

 

werden die Schlussfolgerungen der Vollversammlung vorstellen.

 

COMECE ist eine Kommission der Katholischen Bischofskonferenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Bischofskonferenzen von Rumänien, Kroatien,und Bulgarien genießen Beobachterstatus.

 

Folgende Bischöfe nahmen als Vertreter ihrer Bischofskonferenz an der Vollversammlung teil:

Bischof Josef Homeyer (Deutschland); Bischof Adrianus van Luyn (Niederlande); Erzbischof Hippolyte Simon (Frankreich); Bischof Jozef De Kesel (Belgien); Erzbischof Fernand Franck (Luxemburg); Bischof Piotr Jarecki (Polen); Bischof Anton Justs (Lettland); Bischof Egon Kapellari (Österreich); Bischof William Kenney (Skandinavien); Erzbischof Diarmuid Martin (Irland); Erzbischof Joseph Mercieca (Malta); Bischof Peter Moran (Schottland); Bischof Rimantas Norvila (Litauen); Bischof Frantisek Rábek (Slowakei); Weihbischof Anton Stres (Slowenien); Bischof Amändio José Tomás (Portugal); Weihbischof András Veres (Ungarn) und Erzbischof Elias Yanes Alvarez (Spanien); Kardinal Josip Bozanic (Kroatien) und Bischof Christo Proykov (Bulgarien).

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