Wednesday 19. June 2019
2013

Die Woche der Hoffnung beginnt am 24. Juni in Brüssel

 

Die Woche der Hoffnung wird vom 24. bis 27. Juni von der COMECE organisiert, um an den 10. Jahrestag von Ecclesia in Europa zu erinnern. Vor genau zehn Jahren, am 28. Juni 2003, veröffentlichte der verstorbene Papst Johannes Paul II. Ecclesia in Europa, ein apostolisches Schreiben an die Völker Europas. Die Kirche in Europa (Ecclesia in Europa), so der Papst, müsse eine Kirche für Europa sein. Die Woche der Hoffnung möchte den Menschen in diesen äußerst schwierigen Zeiten, in denen die Vision der europäischen Gründerväter durch die dramatischen Auswirkungen der Wirtschaftskrise, den wachsenden Nationalismus und Populismus sowie zunehmende Fremdenfeindlichkeit verloren gegangen ist, neue Hoffnung verleihen.

 

Die Woche der Hoffnung beginnt am Montag, dem 24. Juni und dauert vier Tage bis zum Abend des 27. Juni. Die Festwoche wird den Blick auf eine Reihe von Heiligen, Seligen und christlichen Männern und Frauen lenken, die mit ihren Lehren oder durch ihr beispielhaftes Leben Zeugnis für die Überzeugungen und Werte abgelegt haben, die den Kern des europäischen Traumes bilden

 

Auf dem Programm der Woche der Hoffnung stehen vier Gebetsfrühstücke in der Auferstehungskapelle. Im Mittelpunkt der einzelnen Gebetsveranstaltungen stehen der selige Jerzy Popieluszko, die selige Hildegard Burjan, Christian de Cherge (ein in Algerien ermordeter Prior der Trappistengemeinde) sowie St. Pedro Poveda, ein spanischer Vorreiter des Laienapostolats.

 

Tagsüber finden in den Räumlichkeiten des COMECE-Sekretariats, insgesamt vier Lunch Debates statt. Diese werden gemeinsam von der COMECE und einer Reihe von befreundeten NGOs (CIDSE, El Kalima, UNIAPAC, Don Bosco International, etc) organisiert. Auch hier stehen Heilige und andere Christen im Fokus, die durch ihr Leben für uns zum Vorbild geworden sind. Die Auseinandersetzung mit diesen Persönlichkeiten im Rahmen dieser Konferenzen gibt uns den Schlüssel zum besseren Verständnis der Themen, die derzeit ganz oben auf der politischen Agenda der EU stehen: Bildung der Jugend, Unternehmensethik, Nachhaltigkeit und Freizügigkeit – sei es die von EU-Staatsbürgern oder von Migranten. Mittags stehen zwei Kardinäle (John Henry Newman und Joseph Cardijn), die Ordensschwester Hildegard von Bingen sowie zwei Geistliche (der heilige Bernhardin von Siena und der heilige Willibrord) auf dem Programm.

 

Abends sind in der Dominikanerkirche, etwa zehn Minuten zu Fuß vom Berlaymont- und vom Charlemagne-Gebäude entfernt, zwei Diskussionsveranstaltungen geplant. Der vor kurzem heiliggesprochene sizilianische Priester Don Pino Puglisi, der seinen Kampf gegen die Mafia mit dem Leben bezahlte, fordert uns auf, über das Phänomen des organisierten Verbrechens und die von der EU zu seiner Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen nachzudenken. Die Reflexionen über den seligen Karl Leisner, einem deutschen Seminaristen, der im Konzentrationslager Dachau vom ebenfalls dort inhaftierten französischen Erzbischof Gabriel Piguet heimlich zum Priester geweiht wurde, konzentrieren sich auf ein spirtuelles Element, ohne das der Aufbau des neuen Europas unmöglich gewesen wäre: Versöhnung.

 

Die Woche der Hoffnung schließt am Donnerstag, dem 27. Juni, mit einem vom Apostolischen Nuntius bei der Europäischen Union, Monsignor Alain Lebeaupin, als Hauptzelebrant gelesenen Messe für Europa in der Kirche Notre-Dame du Sablon.

 

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KONTAKT: Johanna Touzel, Pressesprecherin der COMECE

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Die COMECE ist die Kommission der Bischofskonferenzen in der Europäischen Union. Sie setzt sich aus den delegierten Bischöfen der 26 katholischen Bischofskonferenzen zusammen, die alle EU-Mitgliedsstaaten repräsentieren. Seit nun mehr 30 Jahren begleitet die COMECE den Prozess der Europäischen Integration, indem sie die Rechtsgebung auf europäischer Ebene reflektiert. Die COMECE ist nach Artikel 17 (3) des Vertrags über die Arbeitsweise der EU Dialogpartner der EU-Institutionen.

 

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