Freitag 1. August 2014
Geschichte der COMECE

Inhalt:

Am Anfang war die Idee

Am Anfang war die Idee: das große Friedensprojekt der Gründerväter Europas - im Rahmen einer konzertierten Aktion diesen lang ersehnten Raum versöhnter Nationen schaffen, die im Respekt der Völker, aus denen sie leben, und der christlichen Werte, die sie einen, miteinander verbunden sind. Doch bis zur Umsetzung dieser Idee kann der Weg lang und beschwerlich sein. Von Beginn an bietet die Kirche ihre Unterstützung beim Bau des Europäischen Hauses an. 1950 nimmt Papst Pius XII. die Schuman-Erklärung begeistert auf und feiert 1957 die Unterzeichnung der Römischen Verträge als „das wichtigste und bedeutendste Ereignis der modernen Geschichte der Ewigen Stadt".

Die kleine COMECE...

1979 eröffnen die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament neue Perspektiven. Die Bischofskonferenzen richten ihr Augenmerk jetzt verstärkt auf die Europäische Gemeinschaft. Um die Politik der Europäischen Gemeinschaft verfolgen und begleiten zu können, gründen die europäischen Bischöfe am 3. März 1980 im Einvernehmen mit dem Heiligen Stuhl die COMECE. Diese strukturiert sich kühn im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils und gemäß dem Grundsatz der Überstaatlichkeit. Die in den Büros des SIPECA in der Avenue du Père Damien untergebrachte COMECE unternimmt erste Erkundungen ihres neuen Umfelds.

...wird groß

Der Fall der Berliner Mauer und die institutionellen Umwälzungen, die sich durch die Umsetzung der Einheitlichen Europäischen Akte und später den Vertrag von Maastricht ergeben, zwingen die junge Europäische Union dazu, ihre Identität und den Sinn ihres Aufbauwerkes neu zu überdenken. Jacques Delors mit seiner Intuition ist es, der sich u. a. an die Kirchen als sinnstiftende Instanz wendet und sie zur Teilnahme an den europäischen Debatten auffordert. Es entsteht ein zuweilen chaotischer, doch nichtsdestoweniger fruchtbarer Dialog zwischen den zuständigen religiösen Instanzen und den jeweiligen Kommissionen. Die COMECE behauptet ihre Stellung und gewinnt im Laufe der Jahre zunehmend an Dynamik. Persönlichkeiten wie Bischof Josef Homeyer (aus Hildesheim, Präsident der COMECE von 1993 bis 2006) und Msgr. Noël Treanor (Generalsekretär von 1993 bis 2008) drücken der COMECE ihren Stempel auf und initiieren tiefgreifende strukturelle und methodische Änderungen.

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http://www.comece.eu/