Donnerstag 14. Dezember 2017
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Webnews, 30/11/2017

 

Östliche Partnerschaft: Dialog und stärkere Zusammenarbeit?

 

EU-Staats- und Politikvertreterinnen und -vertreter trafen sich mit ihren Amtskollegen aus den sechs osteuropäischen Ländern in Brüssel, um über ihre Partnerschaft zu diskutieren. Sie verpflichteten sich, die Zusammenarbeit zu stärken und einen umfassenden und zukunftsorientierten Dialog zu führen.

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Gipfeltreffens der Östlichen Partnerschaft bekräftigten "die Bedeutung des integrativen Engagements aller Teile der Gesellschaft" als Schlüssel für die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen für die menschliche Sicherheit, den Frieden und die nachhaltige Entwicklung.

 

Die COMECE begrüßt diese Betonung der zwischenmenschlichen Kontakte und ist, wie von Papst Franziskus während des (Re)Thinking Europe ausgedrückt, der Ansicht, dass Kirchen und religiöse Akteure in diese bereichsübergreifenden und mehrstufigen Dialogprozesse einbezogen werden sollten, besonders dort, wo [der Dialog] bedroht ist und wo die Konfrontation sich durchzusetzen scheint ".

 

Die Gipfelteilnehmer hoben auch die Notwendigkeit hervor, die "Resilienz" in der EU und den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine) zu stärken. Nach Angaben der COMECE sollte dies Anstrengungen umfassen, insbesondere junge Menschen, Familien und lokale Gemeinschaften dazu zu befähigen, sich aktiv auf allen Ebenen des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lebens zu engagieren.

 

Einige Teilnehmer äußerten sich enttäuscht über das Fehlen einer klaren und ehrgeizigen langfristigen Vision, da sich der Gipfel darauf beschränkte, konkrete Projekte zu definieren, die bis 2020 in Bereichen wie Wirtschaft, gute Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit, Konnektivität und Mobilität erreicht werden sollen.

 

Die COMECE ist der Überzeugung, dass nur ein glaubwürdiges und langjähriges Engagement für die östlichen Nachbarländer und ihre Bürger - in angemessener Anerkennung der Vielfalt ihrer Bedürfnisse und Bestrebungen - zu dauerhaftem Wohlstand und Frieden in Europa führen kann.

 

Die COMECE wird die Entwicklungen in der Östlichen Partnerschaft weiterhin in engem Dialog mit den lokalen Bischofskonferenzen der jeweiligen Länder begleiten.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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