Wednesday 23. September 2020
2017
Webnews, 19/12/2017

 

TEP Dialog mit kirchlichen Akteuren zur EU Außenpolitik

 

Am 6. Dezember nahm die COMECE an der Veranstaltung "The External Policies of the EU" teil, die gemeinsam mit dem Europäischen Parlament im Rahmen des Dialogs zwischen den EU-Institutionen und Vertretern von Kirche, religiösen Vereinigungen und Gemeinschaften organisiert wurde.

 

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der positive Beitrag, den Kirchen und kirchliche Akteure zur Entwicklung einer kohärenteren EU-Außenpolitik auf Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenwürde leisten können.

 

Wie Papst Franziskus in seiner Rede während des (Re)Thinking Europe Dialoges betonte, "ist die Förderung des Dialogs, in welcher Form auch immer, eine grundlegende Verantwortung der Politik". Die COMECE begrüßte daher die Initiative des EU-Parlaments und ist bereit, bei künftigen ähnlichen Veranstaltungen zusammenzuarbeiten.

 

S.E Youssef Soueif, Erzbischof der Maroniten und Vertreter Zyperns bei der COMECE, forderte die EU-Institutionen auf, über das Konzept der Staatsbürgerschaft in den Nachbarländern und in der MENA-Region nachzudenken. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit von Bildung und Dialog als Schlüssel für Frieden, Stabilität und die Überwindung von Hass.

 

Frau Shannon Pfohman (Caritas Europa), Mitglied der COMECE-Delegation bei diesem Treffen, unterstrich die Besonderheit des Handelns der katholischen Kirche im Bereich der Entwicklung und forderte die EU-Institutionen nachdrücklich auf, einen gleichberechtigten Zugang für glaubensbasierte Akteure zu EU-Mitteln auf nicht diskriminierender Grundlage sicherzustellen.

 

Die COMECE ermutigt das EU-Parlament, seine politischen Empfehlungen vollständig in die relevanten parlamentarischen Initiativen zu integrieren.

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Alessandro Di Maio

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