Sunday 25. October 2020
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Webnews, 07/10/2020

 

COMECE-Kommission für auswärtige Angelegenheiten der EU:

Welche Prioritäten für die EU-Außenpolitik nach der COVID-19 Pandemie?

 

Die COMECE-Kommission für auswärtige Angelegenheiten der EU tagte am 29. September 2020 online, um die dringendsten Fragen der EU-Außen- und Sicherheitspolitik zu diskutieren. Im Dialog mit Vertretern der EU und der Kirche hob die Kommission die wichtige Rolle hervor, welche die EU bei den weltweiten Bemühungen um eine Wiederbelebung des Multilateralismus spielen könnte.

 

 

Unter dem Vorsitz von S. E. Mgr. Rimantas Norvila (Litauen) konzentrierten die Experten der EU-Bischofskonferenzen ihre Diskussion auf die Prioritäten der EU auf der Weltbühne während der andauernden Covid-19-Pandemie und ihrer Nachwirkungen.

 

Im Austausch mit Vertretern des Europäischen Parlaments betonte die COMECE-Kommission die Notwendigkeit eines menschenzentrierten und wertebasierten Ansatzes in der humanitären, Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik der EU, die durch die sozioökonomischen Covid-19-Auswirkungen noch dringlicher geworden ist.

 

"Die Europäische Union hat eine Schlüsselrolle zu spielen - erklärte Mgr. Norvila - um zu verhindern, dass Rivalitäten wieder an Kraft gewinnen, und gleichzeitig um die Anstrengungen für die Wiederbelebung einer echten Weltgemeinschaft auf der Grundlage eines multilateralen Dialogs und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit anzuführen". Die Experten erörterten auch mögliche Wege für die Verstärkung des Engagement der Union, damit günstige Bedingungen für eine friedliche Lösung der Krise in der EU-Nachbarschaft, sowohl an ihren östlichen als auch an ihren südlichen Grenzen geschaffen werden können.

 

Im Dialog mit P. Terwase Henry Akaabiam, Generalsekretär des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), bauten die Experten der COMECE-Kommission auf den Empfehlungen des neuesten gemeinsamen Beitrags von COMECE und SECAM auf und überlegten, wie im Vorfeld des geplanten EU-AU-Gipfels 2021 eine faire und menschenzentrierte Partnerschaft zwischen Europa und Afrika entstehen kann.

 

Die Kommission tauschte sich auch über die ökologischen, sozioökonomischen, menschenrechtlichen und geopolitischen Herausforderungen aus, mit denen die arktische Region derzeit konfrontiert ist, um einen Beitrag zur öffentlichen EU-Konsultation zum künftigen Vorgehen der Arktispolitik zu erarbeiten.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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