Saturday 7. December 2019
Aktuelle Pressemeldungen
Webnews, 20/11/2019

 

Wie kann die EU eine faire und menschenorientierte Östliche Partnerschaft fördern?

 

Die COMECE hat zur öffentlichen EU-Konsultation über die Zukunft der Östlichen Partnerschaft beigetragen und Empfehlungen vorgelegt, welche die wichtigsten Aspekte und Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen der EU und ihren sechs östlichen Nachbarn hervorheben.

 

 

Anlässlich des zehnten Jahrestages der Östlichen Partnerschaft hat die COMECE ihren Beitrag zu den künftigen politischen Zielen der EU mit Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine ausgearbeitet.

 

Im Dialog mit den lokalen Kirchen und mit Beiträgen der Experten der COMECE-Kommission für auswärtige Angelegenheiten der EU unterstreicht das Dokument die Notwendigkeit für eine auf Menschen ausgerichtete EU-Partnerschaft mit ihren östlichen Nachbarn. Die Partnerschaft sollte zukünftig vor allem den Jugendlichen und Menschen mit geringeren Möglichkeiten im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebensbereich mehr Chancen bieten.

 

In den Empfehlungen der COMECE wird auch betont, dass die künftige Östliche Partnerschaft stärker auf Frieden und Versöhnung ausgerichtet sein sollte. Personen, Familien und Gemeinschaften leiden nämlich auch heute noch stark unter langwierigen und eingefrorenen Konflikten in Teilen dieser Region.

 

Im Beitrag schlägt die COMECE vor, partizipative Dialog- und Kooperationsplattformen durch grenz-und sektorenüberschreitende Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen einzurichten. Dadurch könnte man nicht nur ein demokratisches Umfeld fördern, sondern auch Bedingungen für Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit und dauerhaften Frieden schaffen.

 

Der künftige Rahmen der Östlichen Partnerschaft sollte auch Möglichkeiten für eine bessere Integration der Bemühungen der Kirchen und Glaubensgemeinschaften vorsehen. Insbesondere sollte die Partnerchaft zur Förderung der Religionsfreiheit und der Unterstützung von Initiativen zum interreligiösen Dialog, sowie zum Schutz des religiösen Erbes beitragen.

 

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