Samstag 23. September 2017
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Webnews, 14/07/2017

 

Zukunft der Arbeit nach Laudato si’:

Debatte zum wandelnden Arbeitsmarkt

 

In Zeiten der Digitalisierung, Robotisierung und des Klimawandels steht die Arbeitswelt vor tiefgreifenden Veränderungen. Inspiriert von Papst Franziskus’ Enzyklika Laudato si’ debattierte die COMECE im Rahmen eines Seminars mit Vertretern der ILO, Wissenschaftlern und kirchlichen Akteuren in Genf über den Beitrag der Kirche zu einer gerechteren Arbeitswelt. Die Ergebnisse dieser Diskussion fließen in den COMECE-Beitrag zur Zukunft der Arbeit ein.

 

Gemeinsam mit katholischen Akteuren von fünf verschiedenen Kontinenten und der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) diskutierte COMECE die Herausforderungen der Digitalisierung, Robotisierung und Globalisierung für den Arbeitsmarkt.

 

Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit einer sozialeren und nachhaltigeren Wirtschaft, die sich nicht allein dem Ziel der Gewinnmaximierung verschreibt, sondern ebenfalls ihre Auswirkungen auf den Menschen und die natürliche Umwelt berücksichtigt. Ebenso waren sich die Teilnehmer einig, dass der Klimawandel und die Notwendigkeit eines ökologischen Wandels eine neue Wahrnehmung von Arbeit und Beschäftigung erfordert.

 

Das dreitägige Seminar der Internationalen Katholischen Migrationskommission (ICMC) stellt den Beginn einer globalen kirchlichen Reflexion zum Thema Arbeit nach Laudato si’ dar, die 2019 in die ILO-Debatte zur Zukunft der Arbeit einfließen soll.

 

Die COMECE wird an dieser Diskussion aktiv teilnehmen und in den kommenden Monaten mit ihrer Sozialkommission wie auch mit kirchlichen Akteuren auf europäischer Ebene eine Publikation mit Empfehlungen für EU-Institutionen zum besseren Schutz der Arbeit ausarbeiten.

 

Darüber hinaus wird die COMECE auch zukünftig innerhalb ihrer Europäischen Sonntagallianz die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Vereinbarkeit von Familie- und Berufsleben analysieren.

Pressekontakt:

Alessandro Di Maio

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